Unterwegs zum Forum Romanum

 

Ich gehe langsam weiter, fast in meinem eigenen Tempo, obwohl um mich herum so viele Menschen unterwegs sind. Es fühlt sich an, als würden wir gemeinsam durch Rom spazieren Schritt für Schritt, ohne Eile. Hinter mir liegt das Kolosseum, und vor mir öffnet sich die Stadt weiter.

Auf dem Weg beginne ich plötzlich die Menschen bewusster wahrzunehmen. Besonders die Frauen fallen mir auf. So gepflegt, so selbstverständlich schön angezogen, als wäre Stil hier nichts Gemachtes, sondern etwas, das einfach zum Leben gehört. Elegante Kleider, feine Schuhe, sorgfältig frisiertes Haar und doch wirkt alles leicht und natürlich. Ich bleibe manchmal stehen, nur um einen Moment bewundernd zu schauen. Rom spricht auch darin eine eigene Sprache.

wischendurch gönne ich mir ein Eis, einfach so im Vorübergehen. Süß, kalt, ein kleiner Augenblick nur für mich. Vielleicht setze ich mich kurz auf eine Mauer, höre das Stimmengewirr, sehe Menschen lachen, diskutieren, telefonieren. Dann gehe ich weiter. Manchmal kehre ich auch irgendwo ein, trinke einen Kaffee und beobachte das Leben, das wie ein ruhiger Strom vorbeizieht. Nichts drängt. Selbst die Zeit scheint hier weicher zu sein.

Und während ich so weitergehe, spüre ich, wie sich die Stimmung verändert. Die gewaltige Wucht des Kolosseums liegt hinter mir. Vor mir wartet ein anderer Ort stiller vielleicht, aber voller Geschichte. Jetzt führt mein Weg hinein in das Forum Romanum, dorthin, wo einst das Herz des alten Rom schlug.

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