Die Heilung unseres inneren Wertes beginnt
Am 19. Juni 2026 begann ein neuer Abschnitt einer Entwicklung, die uns bis in das Jahr 2034 begleiten wird. Chiron, der in der Astrologie als der „verwundete Heiler“ bezeichnet wird, verlässt nach acht intensiven Jahren das Feuerzeichen Widder und betritt erstmals das Erdzeichen Stier. Auch wenn Chiron aufgrund seiner Rückläufigkeit im September noch einmal kurz in den Widder zurückkehrt, können wir bereits jetzt die neue Energie und die Themen der kommenden Jahre spüren.
Die vergangenen Jahre im Widder standen vor allem unter dem Motto: „Wer bin ich?“ Viele Menschen wurden mit alten Verletzungen rund um ihre Identität, ihren Selbstwert, ihre Durchsetzungskraft und ihren Mut konfrontiert. Es ging darum, den eigenen Platz im Leben einzunehmen, Grenzen zu setzen und den Mut zu finden, den eigenen Weg zu gehen.
Mit dem Wechsel in den Stier verändert sich der Fokus deutlich.
Nun geht es nicht mehr nur darum, wer wir sind, sondern darum, welchen Wert wir uns selbst geben. Der Stier ist eng verbunden mit Sicherheit, Vertrauen, Materie, Besitz, Natur, Körperlichkeit und den einfachen Dingen des Lebens. Chiron wird in den kommenden Jahren genau dort Licht in unsere unbewussten Wunden bringen. Viele Menschen tragen tiefe Verletzungen in sich, die mit Mangel, Unsicherheit oder dem Gefühl verbunden sind, nicht genug zu sein. Manche glauben unbewusst, sie müssten ständig leisten, um Liebe zu verdienen. Andere haben Angst vor Verlusten oder suchen Sicherheit ausschließlich im Außen.
Chiron im Stier lädt uns ein, diese alten Muster zu erkennen und zu heilen.
Die kommenden Jahre können uns lehren, dass wahrer Wert nicht von Geld, Status oder Anerkennung abhängt. Unser Wert ist nicht etwas, das wir verdienen müssen. Er ist bereits in uns angelegt. Gleichzeitig wird die Beziehung zu unserem Körper eine wichtige Rolle spielen. Viele Menschen werden sich intensiver mit Ernährung, Gesundheit, Selbstfürsorge und natürlichen Heilmethoden beschäftigen. Der Körper möchte nicht länger funktionieren müssen, sondern gehört und verstanden werden. Auch die Verbindung zur Natur wird stärker werden. Der Stier erinnert uns daran, dass Heilung oft dort geschieht, wo wir langsamer werden. Im Wald. Im Garten. Beim Beobachten eines Sonnenaufgangs. Beim Barfußlaufen über eine Wiese. Dort, wo das Leben noch seinem natürlichen Rhythmus folgt.
Vielleicht werden wir in den kommenden Jahren erkennen, dass echter Reichtum nicht auf dem Bankkonto beginnt, sondern in unserem Inneren. Reichtum zeigt sich in Frieden, Vertrauen und Gesundheit. In Beziehungen, die unser Herz berühren. Und in dem Gefühl, sicher im eigenen Leben angekommen zu sein. Chiron im Stier möchte uns lehren, wieder Wurzeln zu schlagen.
Die Jahre bis 2034 können eine Zeit werden, in der wir lernen, uns selbst als wertvoll zu erkennen unabhängig von äußeren Umständen. Vielleicht ist genau das die große Heilung dieser Zeit. Zu erkennen, dass wir längst genug sind.
Gabriele Baum
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