17.2. Neumond, Finsternis und Feuerpferd – Ein Tor in den Neubeginn

 

Der 17. Februar trägt eine außergewöhnlich dichte Zeitqualität in sich. Neumond im Wassermann, eine begleitende Sonnenfinsternis und zugleich der Beginn des Feuerpferd-Jahres im chinesischen Horoskop verdichten sich zu einem kraftvollen Feld des Neubeginns. Astrologisch schwingt bereits die dynamische Widder-Energie mit, sodass ein Gefühl entsteht, als öffne sich ein Tor in eine neue Phase. Mehr Aufbruch war selten spürbar als in diesen Tagen. Finsternisse wirken nicht laut, sondern tief und nachhaltig. Ihre Impulse entfalten sich über Monate hinweg und berühren oft Bereiche, die lange im Verborgenen lagen. Gerade deshalb richtet sich der Blick nun nach innen. Was möchte wirklich neu entstehen? Welche alten Strukturen haben ihre Zeit erfüllt und dürfen losgelassen werden, damit Raum für Entwicklung entsteht?

Der Wassermann steht für Zukunft, Freiheit und Bewusstsein. Er lädt dazu ein, über gewohnte Grenzen hinauszudenken und Visionen zuzulassen, die bislang vielleicht zu groß oder zu ungewohnt erschienen. Gleichzeitig bringt Saturn im Widder eine klare Botschaft mit sich. Verantwortung lässt sich nicht länger verschieben. Jede Entscheidung, jedes Handeln und auch jedes Nicht-Handeln formt den eigenen Weg und wirkt in die Welt hinein. Das Quadrat zwischen Neumond und Uranus verstärkt die Spannung dieser Zeit. Unerwartete Wendungen, plötzliche Erkenntnisse oder innere Durchbrüche können auftreten. Sicherheiten, die lange stabil wirkten, können ins Wanken geraten. Doch gerade darin liegt die schöpferische Kraft des Uranus. Er löst, was zu eng geworden ist, und öffnet Räume für eine authentische Entwicklung.

Im Zentrum dieser Konstellation steht eine stille, aber grundlegende Frage:

Welcher Same soll jetzt gelegt werden?

Gedanken, Gefühle und Entscheidungen tragen in dieser Phase eine besondere Intensität. Sie wirken wie ein Anfangsimpuls für die kommenden Monate. Bewusstheit wird damit zu einem entscheidenden Schlüssel. Nicht Angst oder Gewohnheit bestimmen die Richtung, sondern Klarheit, Vertrauen und innere Ausrichtung. Das alte Bild vom Wolf, der gefüttert wird, erhält in diesem Zusammenhang eine neue Tiefe. Der eine Wolf steht für Zweifel, Mangel und Furcht. Der andere verkörpert Vertrauen, Liebe und Vision. Beide Kräfte sind vorhanden, doch Wachstum entsteht dort, wo Aufmerksamkeit und Energie hingegeben werden. Vielleicht verlangt dieser Neubeginn keine schnellen Antworten. Vielleicht genügt zunächst ein stilles Wahrnehmen dessen, was sich zeigen möchte. Ein leiser Impuls, ein inneres Wissen, ein kaum hörbares Ja können bereits der Anfang eines neuen Weges sein. Neubeginn entsteht selten im Lärm. Oft beginnt er als kaum spürbares Flüstern in der Tiefe der Seele.

Zum Abschluss können einige Fragen helfen, diese Zeit bewusst zu nutzen und die eigene innere Ausrichtung zu klären.

  • Welche Vision möchte in den kommenden Monaten Wirklichkeit werden?
  • Was darf losgelassen werden, auch wenn es lange Sicherheit gegeben hat?
  • Wo ruft das Leben zu mehr Mut, Eigenverantwortung und Wahrhaftigkeit?
  • Welche Gedanken nähren Vertrauen und welche halten noch in alten Ängsten fest?
  • Welche kleinen, konkreten Schritte können schon jetzt begonnen werden, damit aus einem inneren Impuls gelebte Realität wird?

Wichtig ist in diesen Tagen vor allem Achtsamkeit gegenüber den eigenen Gefühlen, Geduld mit inneren Prozessen und die Bereitschaft, Veränderungen zuzulassen, ohne sie erzwingen zu wollen. Wer still genug wird, kann spüren, wohin der neue Weg führen möchte. Genau dort beginnt der nächste Abschnitt.

Namaste Gabriele

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