Wenn der Frühling beginnt und der Wald nach frischem Grün duftet, zeigt sich der Bärlauch in seiner ganzen Kraft. Viele kennen vor allem die Blätter, doch auch die Knospen von Bärlauch sind etwas ganz Besonderes. Sie gelten unter Kräuterfrauen seit langer Zeit als kleine Kostbarkeit aus der Naturküche.
Die noch geschlossenen Knospen schmecken würzig, fein-knoblauchartig und etwas intensiver als die Blätter. Gleichzeitig besitzen sie eine angenehme Frische. Wer sie einmal probiert hat, entdeckt schnell ihre Vielseitigkeit.
Früher wurden solche wilden Schätze gesammelt, um nach dem Winter wieder Kraft in den Körper zu bringen. Bärlauch gehört traditionell zu den typischen Frühjahrskräutern. Er wurde geschätzt, um den Stoffwechsel anzuregen, die Verdauung zu unterstützen und neue Energie zu schenken.
Besonders beliebt sind die Knospen eingelegt als wilde Kapern.
Rezept für Bärlauchkapern
Du brauchst:
- eine Handvoll frische Bärlauchknospen
- 200 ml Wasser
- 200 ml heller Essig
- 1 TL Salz
- 1 TL Honig oder Zucker
- einige Pfefferkörner
- nach Wunsch Senfkörner oder Lorbeerblatt
So geht es
Die Knospen vorsichtig waschen und trocken tupfen. Wasser, Essig, Salz und Gewürze kurz aufkochen. Die Knospen in ein sauberes Glas geben und mit der heißen Flüssigkeit übergießen. Glas verschließen und einige Tage ziehen lassen.
Nach etwa einer Woche entfaltet sich das Aroma. Sie passen wunderbar zu Salaten, Kartoffeln, Käseplatten oder auf ein Butterbrot.
Ein Geschenk der Natur
Wer mit offenen Augen durch den Frühling geht, entdeckt oft mehr als nur Pflanzen. In den kleinen Knospen liegt das Versprechen von Wachstum, Lebenskraft und Neubeginn. Vielleicht berührt uns genau das so sehr an den wilden Kräutern.
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