2026 – Wenn die Welt neu sortiert wird und wir lernen anders zu leben

 

Wenn ich auf 2026 und die Jahre danach schaue, dann fühlt es sich für mich nicht nach ein bisschen Veränderung an, sondern nach einem echten Epochenwechsel. Ich erlebe diese Zeit wie eine große Schwelle. Manche Dinge, die wir jahrzehntelang für normal gehalten haben, verlieren gerade ihre Kraft, nicht, weil alles schlecht wird, sondern weil alte Bühnenbilder einfach nicht mehr zu dem passen, was sich im Menschen und in der Welt neu formt. Und ja, vieles wird uns zwischendurch absurd vorkommen. Ich glaube, wir werden uns immer wieder dabei ertappen, wie wir denken: „Wie kann das sein? Wer hat entschieden, dass das Sinn ergibt?“ Genau dieses Gefühl ist für mich ein Zeichen, dass wir mitten in einer Umstellung stecken.

Was macht 2026 so richtungsweisend? Für mich ist es diese geballte Gleichzeitigkeit, große kollektive Planetenbewegungen, seltene Verbindungen, neue Zeichenqualitäten und dazu ein spürbarer Druck, der nicht mehr wegzudiskutieren ist. Das ist kein kurzer Sturm, der vorüberzieht. Das ist eher wie eine neue Strömung im Meer. Wer gegenan rudert, wird müde. Wer lernt, mit dem Wasser zu arbeiten, kommt weiter.

Ich schreibe dir das bewusst nicht als Vorhersage, sondern als Kompass. Ich mag klare Worte und ich mag ebenso die Demut, zu sagen, manche Details bleiben offen, aber die Hauptströmungen, die sind für mich deutlich.

Pluto, Neubeginn und die Rückkehr der Konsequenz
Ab 2026 bekommt Pluto für mich eine Qualität, die ich als „Neustart mit Tiefgang“ beschreiben würde. Es ist, als würde die Welt einen Gang hochschalten, mehr Tempo, mehr technische Beschleunigung, mehr Möglichkeiten und gleichzeitig weniger Ausreden. Ich sehe darin eine riesige Chance, aber auch eine klare Ansage denn wenn ich etwas in Bewegung setzen will, muss ich ehrlich werden. Nicht nur nach außen, vor allem nach innen.

Ich empfinde diese Phase wie einen Checkpoint. Nicht als Strafe, sondern als Abgleich. Was ist offen? Was ist halbherzig? Wo lebe ich alte Loyalitäten, die mir nicht mehr dienen? Wo trage ich Lasten, die gar nicht zu mir gehören? Ich glaube, dass in den nächsten Jahren das Echo schneller wird. Worte, Entscheidungen, Haltungen alles bekommt mehr Rückkopplung. Und das kann weh tun, wenn ich unsauber unterwegs bin. Aber es kann auch unglaublich befreiend sein, wenn ich mich klar ausrichte.

Meine Meinung dazu ist eindeutig, diese neue Zeitqualität belohnt keine Perfektion, sie belohnt Integrität. 

Feuerzeit Periode 9 und der Kampf um das Nervensystem
Aus Feng-Shui-Sicht sind wir in einer Feuer-Periode und Feuer ist ambivalent. Es kann wärmen, leuchten, inspirieren und kreativ machen oder es kann überdrehen, brennen und zerstören. Ich sehe 2026 als Jahr, in dem das Nervensystem zum Schlüssel wird. Nicht nur individuell sondern auch kollektiv.

Wenn alles schneller wird, wird Regeneration zur Königsdisziplin. Ich bin da sehr pragmatisch, wer keine Pausen macht, wird irgendwann von außen gestoppt. Wer seinen Parasympathikus pflegt, bleibt handlungsfähig. Für mich ist das kein Wellness-Satz, sondern Überlebensintelligenz.

Und ja, das Feuerelement korrespondiert auch mit Extremwetter, mit Störungen, mit Druck auf Ernten, Tourismus und Wirtschaft. Ich glaube, dass genau daraus Innovation entsteht. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Notwendigkeit. Die Natur zeigt uns das seit jeher, anpassung ist Leben.

Saturn trifft Neptun, Realität, Illusion und die Prüfung der Unschuld
Eine der spannendsten Spannungen für 2026 ist für mich die Mischung aus Saturn (Grenze, Verdichtung, Verantwortung) und Neptun (Auflösung, Sehnsucht, Nebel, Projektion). Ich empfinde diese Konstellation wie einen Prüfstein. Was ist wahr und was ist nur Erzählung? Was ist tragfähig und was ist Wunschdenken?

Hier wird’s tricky, weil beides gleichzeitig passiert. Auf der einen Seite können neue gesellschaftliche Ideen und echte Durchbrüche entstehen. Auf der anderen Seite wird der Nebel dichter Ideologien, Fanatismus, moralische Gewissheit als Tarnmantel, Storytelling statt Substanz. Ich bin überzeugt 2026 braucht innere Nüchternheit ohne dass ich mein Herz verliere. Ich sehe auch ein Thema, das ich Demaskierung nennen würde. Schleier werden dünner, Netzwerke, Manipulationen oder Scheinheiligkeiten vieles lässt sich nicht mehr so gut verstecken wie früher. Und trotzdem (oder genau deshalb) wird es Kräfte geben, die noch lauter trommeln, noch aggressiver überzeugen, noch mehr spalten wollen. Für mich ist die Frage, die sich jeder stellen darf, Füttere ich das Geschrei oder nähre ich den Frieden? Und Frieden heißt nicht alles ertragen. Frieden heißt klar bleiben, Grenzen kennen und Verantwortung übernehmen.

Uranus in Zwillinge: das neue Denken, die neue Bildung, die neue Geschwindigkeit
Wenn Uranus in die Zwillinge-Qualität wechselt, dann sehe ich eine Zeit, in der Kommunikation, Wissen, Technik und Vernetzung einen Sprung machen. Nicht linear eher wie ein Quantensprung. Informationsströme werden schneller, fragmentierter, manipulierbarer und gleichzeitig entsteht ein völlig neuer Zugang zu Lernen, Denken und Vermitteln.

Ich glaube, dass genau hier die Bildungssysteme richtig unter Druck geraten. Nicht, weil Kinder schlimmer werden, sondern weil ihre Wirklichkeit eine andere ist. Viele sind digital verwurzelt, emotional überreizt, familiär anders eingebettet als frühere Generationen. Und dann sollen sie mit Methoden von gestern funktionieren. Das wird nicht aufgehen. Ich wünsche mir Schulen, die nicht wie Behörden geführt werden, sondern wie lebendige Räume, die Kinder wirklich erreichen.

Die Kehrseite dieser Entwicklung ist eine zunehmende Überreizung. Digitale Tachykardie, Systeme, die kollabieren, Menschen, die innerlich aussteigen, weil sie nicht mehr mitkommen. Wenn viele Menschen überfordert sind, wird eine Gesellschaft verwundbar. Deshalb braucht es jetzt nicht nur Technikkompetenz, sondern Bewusstseinskompetenz.

Das große Hintergrundthema Abschied von alten Bühnenbildern und eine neue Frequenz
Für mich wirkt im Hintergrund etwas wie ein Wechsel der Zeitqualität. Das, was früher Stabilität über Gemeinschaft, Verträge und Planbarkeit erzeugt hat, bröckelt. Und etwas Neues drängt nach vorne, mehr Individuation, mehr Selbstführung und weniger ich passe mich an, damit ich dazugehöre. Ich empfinde das wie den Phönix-Mythos. Erst kommt Asche dann kommt Feuer und dann kommt ein anderes Leben.

Und jetzt sage ich dir meine Meinung ganz offen. Ich glaube nicht, dass wir zurück gehen. Viele hoffen insgeheim, dass alles wieder wird wie früher. Ich sehe eher, dass wir anders werden. Und die Frage ist nicht, ob wir das mögen sondern ob wir lernen, mit dieser Andersheit reif umzugehen.

Was ich dir für diese Zeit wirklich ans Herz lege

Das Leben darf so oft wie möglich aktiv in die eigene Hand genommen werden, auch in den kleinen Dingen.
Es ist heilsam, bewusst zu wählen, womit Herz und Geist genährt werden.
Wesentliches vom Lärm zu trennen schafft Klarheit und innere Ordnung.
Regeneration verdient den gleichen Stellenwert wie jeder wichtige Termin.
Ein beweglicher Körper hält auch den Geist beweglich.
Der eigenen Freude zu folgen ist keine Flucht, sondern ein verlässliches inneres Navigationssystem.
Ballast loszulassen setzt Energie frei, auch wenn alte Muster kurz Widerstand leisten.
Sich mit Menschen zu verbinden, die guttun, stärkt, alleinkampf erschöpft auf Dauer.
Gelassenheit wird zu einer wertvollen Haltung, denn in Zeiten des Umbruchs verläuft selten alles nach Plan.

Wenn du mich fragst, was 2026 am meisten braucht, dann ist es ein klarer Geist, ein warmes Herz und den Mut, neue Schritte zu gehen, ohne gleich alles wissen zu müssen. Ich vertraue darauf, dass aus Chaos nicht nur Verlust entsteht, sondern auch eine neue Ordnung, eine, die ehrlicher ist.

 

Am Ende möchte ich noch etwas sehr Persönliches teilen. Ich war vor Kurzem in Sri Lanka und dort habe ich etwas gespürt, das mich tief berührt hat. Diese stille, fast selbstverständliche Liebesenergie des Buddhismus, die nicht laut ist und nichts beweisen muss. Ein Denken, das tief verankert ist in dem Wissen: Alles ist vergänglich. Und genau dieses Wissen trägt dort kein Leid in sich. Im Gegenteil es macht frei. Frei von Anhaften, frei von Drama, frei von dem ständigen inneren Kampf gegen das Leben.

Ich habe erlebt, wie dieses Bewusstsein die Menschen ruhig, freundlich und im Innersten zufrieden macht. Nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil nichts festgehalten werden muss. Veränderung ist dort kein Feind, sondern ein natürlicher Teil des Daseins.

Wenn ich das mit der westlichen Welt vergleiche, spüre ich einen harten Kontrast. Hier ist so vieles auf Leiden, Kontrolle und Festhalten ausgerichtet. Auf Angst vor Verlust, auf Widerstand gegen Wandel, auf das permanente Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Und genau das macht es vielen Menschen so schwer, in die großen Veränderungen, die jetzt anstehen, hineinzufinden. Wer leidet, klammert sich. Wer klammert, kann sich nicht bewegen.

Vielleicht liegt ein Teil des Weges genau hier, nicht im Kampf gegen den Wandel, sondern im Loslassen. Nicht im Festhalten an dem, was war, sondern im Vertrauen darauf, dass Vergänglichkeit kein Verlust ist, sondern ein Tor zu innerem Frieden.

Ich wünsche Euch Frieden im Herzen und den Mut neue Wege zu gehen.

Gabriele

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